fascination street: zeitgenössische Straßenfotografie aus Deutschland und Österreich

Donnerstag, 29. September 2011 10:27

Der Faszination der Straßenfotografie kann man ab 15. Oktober 2011 in einer Ausstellung in Berlin nachspüren:

Mit „fascination street“ zeigt das Kollektiv Seconds2Real zeitgenössische Straßenfotografie mit Schwerpunktsetzung auf Deutschland und Österreich. Den klassischen Hochburgen der Straßenfotografie wie Paris, London oder New York setzt man Berlin, München und Wien entgegen. Die lange Tradition der Straßenfotografie, deren Geschichte in den 1930er Jahren mit den ersten kompakten Kleinbildkameras begann, führen die Seconds2Real-Fotografen im Hier und Jetzt mit einem zeitgemäßen Blick auf das öffentliche Leben fort.
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Fotoklasse 23: Webseite zur Ausstellung

Montag, 15. November 2010 13:15


Bereits einige Tage vor der Vernissage zu meiner Gruppenausstellung mit der Fotoklasse 23 ist die zugehörige Webseite online gegangen. Dort gibt es alle Exponate der Ausstellung online zu sehen. Die Seite ist vor allem für Fotointeressierte gedacht, die es nicht persönlich zur Ausstellung nach Berlin schaffen oder die sich bereits vorab einen ersten Eindruck verschaffen möchten.

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Fotoklasse 23 zeigt Abschlussarbeiten

Donnerstag, 4. November 2010 17:46

Einladung Vernissage Fotoklasse 23 Imago Fotokunst Berlin

Am Freitag, den 19.11.2010, findet die Vernissage der Abschlussausstellung der Fotoklasse 23 von Imago Fotokunst Berlin statt. Nach fast einem Jahr Unterricht bei Ursula Kelm zeige ich dort Fotoarbeiten, die zum Teil im Laufe des Kurses entstanden sind. Mit dabei auch Arbeiten sieben weiterer Fotografen. Insgesamt wird es eine sehr gelungene Ausstellung, wie ich meine.

Die Vernissage startet am 19.11.2010 um 19 Uhr, die Ausstellung läuft dann vom 20.11. bis 22.12.2010. Weiter Detaills kann man dem Flyer per Klick auf das Bild entnehmen.

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USA - Lodging 66 (06/2010)

Samstag, 7. August 2010 18:08

Analog, grobkörnig, viel Unschärfe, Atmosphäre. So in etwa lässt sich meine Serie “Lodging 66″ beschreiben. Die Fotos entstanden im Juni 2010 während eines USA-Aufenthaltes fast ausschließlich in Motels entlang der legendären Route 66. Die Aufnahmen zeigen die immergleichen Eindrücke in den Unterkünften und versetzen den Betrachter in einen traumähnlichen Zustand, einen Zustand, den ich selbst erlebte und der eintritt, wenn der Weg das Ziel ist. Die komplette Serie gibt es auf einer eigenen Micro-Site zu sehen.

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Darf ich, darf ich nicht?

Mittwoch, 7. Juli 2010 21:07

Auf seinem immer wieder sehr lesenswerten Blog Kwerfeldein über alle möglichen Themen rund um Fotografie findet man bei Martin Gommel ein interessantes Interview mit dem Rechtsanwalt Philip Dorowski zum Thema “Fotografieren auf der Straße”:

[...] Philipp: Das Recht am eigenen Bild schützt den Einzelnen vor der unbefugten Verbreitung seines Bildnisses. Jeder Mensch soll selbst darüber bestimmen, ob und wie Bilder von ihm veröffentlicht werden. Der Fotograf, gerade im Bereich der Straßenfotografie, vertritt praktisch gegenläufige Interessen. Was dies nun konkret für den Fotografen bedeutet, beantwortet der nächte Abschnitt.

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Die Lektüre dieses Interviews ist wie ich finde ziemlich ernüchternd und man kann als Straßenfotograf durchaus eingeschüchtert werden. Ich persönlich verbuche es für mich als interessante Information, nach dem Motto “Wichtig, und gut zu wissen!” - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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Rudi Meisel über Straßenfotografie

Dienstag, 30. März 2010 13:56

Im Zusammenhang mit seiner Ausstellung “Unterwegs in London, 1967-2006″ siniert Rudi Meisel über Straßenfotografie:

Alles zufällig.
Ich lasse mich treiben, bewege mich intuitiv,
ungeordnet und unvorhersehbar, nicht hektisch, nicht aggressiv: flanierend.
Entscheide mich unmittelbar, an Leuten dran zu bleiben, einen ruhigen Moment aufzubauen,
mich im Gleichklang, Gleichschritt, in gleichem Abstand zu bewegen.
Ich sehe, suche, fotografiere zuerst meinesgleichen, erwarte den Zufall. Oft vergebens.
Willy Ronis sagt es treffend: „Ich verhandle mit dem Zufall.“

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Berlin - Mauerpark (04-10/2009)

Mittwoch, 2. Dezember 2009 20:14

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Berlin - Mauerparkflohmarkt (08/2009)

Mittwoch, 2. Dezember 2009 19:55

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Shy to shoot

Freitag, 6. November 2009 16:54

Vor allem Neulinge in Sachen Straßenfotografie verspüren eine gewisse Scheu, wildfremde Menschen auf der Straße zu fotografieren. In einer passenden Diskussion auf flickr gibt Jim O’Connell einige nützliche Hinweise zu diesem Thema:

Here’s what I tell people to help them get over their shyness and avoid confrontation:

Be obvious.

Never try to hide what you are doing, just put yourself right in the middle of the busiest place you can at first and keep your camera up by your face. Make it obvious that you are right out in the open, taking pictures. [Dort weiterlesen...]

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The Leica as teacher

Freitag, 6. November 2009 16:36

Immer noch bin ich auf der Suche nach dem für mich optimalen Foto-Werkzeug. Ich hatte große Hoffnungen auf das Micro Four Thirds System gesetzt. Bisher fehlen aber v.a. weitwinklige und lichtstarke Festbrennweiten. In solchen Momenten kommt dann immer mal wieder der Gedanke hoch, vielleicht doch analog zu fotografieren und ganz schnell landet man dann bei Leicas M-System (kompakt und jede Menge sehr gute, lichstarke Linsen).

Dazu fand ich dieser Tage einen interessanten Artikel von Mike Johnston. Auf seinem Blog The Online Photographer schlägt er vor, ein Jahr lang mit einer analogen und komplett manuellen Leica M und nur einer einzigen Festbrennweite zu fotografieren - quasi als self-teaching (die Kommentare darunter sind übrigens auch sehr lesenswert):

I suggest shooting with nothing but a Leica and one lens for a year. Shoot one type of black-and-white film (yes, even if you’re completely devoted to color and digital, and hate film and everything it stands for. You don’t have to commit to this forever; it’s an exercise). Pick a single-focal-length 50mm, or 35mm, or 28mm. It doesn’t have to be a “good” lens—anything that appeals to you and that fits the camera will do. Carry the camera with you all day, every day. Shoot at least two films a week. Four or six is better (or shoot more in the spring and fall and less in the dead of summer and winter). The more time you spend shooting, the better. The amount of film you shoot is related but not so important. (Photographing is like jogging: benefit accrues to time spent doing it, not how fast you go or how much ground you cover.) [Dort weiterlesen...]

Ich überlege ernsthaft, diese “Übung” selbst auszuprobieren.

Er erklärt übrigens in einem dazugehörenden Artikel auch gleich noch, warum es unbedingt eine Leica sein sollte: Why it has to be a Leica.

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