Rudi Meisel über Straßenfotografie

Dienstag, 30. März 2010 13:56

Im Zusammenhang mit seiner Ausstellung “Unterwegs in London, 1967-2006″ siniert Rudi Meisel über Straßenfotografie:

Alles zufällig.
Ich lasse mich treiben, bewege mich intuitiv,
ungeordnet und unvorhersehbar, nicht hektisch, nicht aggressiv: flanierend.
Entscheide mich unmittelbar, an Leuten dran zu bleiben, einen ruhigen Moment aufzubauen,
mich im Gleichklang, Gleichschritt, in gleichem Abstand zu bewegen.
Ich sehe, suche, fotografiere zuerst meinesgleichen, erwarte den Zufall. Oft vergebens.
Willy Ronis sagt es treffend: „Ich verhandle mit dem Zufall.“

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Berlin - Mauerpark (04-10/2009)

Mittwoch, 2. Dezember 2009 20:14

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Berlin - Mauerparkflohmarkt (08/2009)

Mittwoch, 2. Dezember 2009 19:55

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Shy to shoot

Freitag, 6. November 2009 16:54

Vor allem Neulinge in Sachen Straßenfotografie verspüren eine gewisse Scheu, wildfremde Menschen auf der Straße zu fotografieren. In einer passenden Diskussion auf flickr gibt Jim O’Connell einige nützliche Hinweise zu diesem Thema:

Here’s what I tell people to help them get over their shyness and avoid confrontation:

Be obvious.

Never try to hide what you are doing, just put yourself right in the middle of the busiest place you can at first and keep your camera up by your face. Make it obvious that you are right out in the open, taking pictures. [Dort weiterlesen...]

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The Leica as teacher

Freitag, 6. November 2009 16:36

Immer noch bin ich auf der Suche nach dem für mich optimalen Foto-Werkzeug. Ich hatte große Hoffnungen auf das Micro Four Thirds System gesetzt. Bisher fehlen aber v.a. weitwinklige und lichtstarke Festbrennweiten. In solchen Momenten kommt dann immer mal wieder der Gedanke hoch, vielleicht doch analog zu fotografieren und ganz schnell landet man dann bei Leicas M-System (kompakt und jede Menge sehr gute, lichstarke Linsen).

Dazu fand ich dieser Tage einen interessanten Artikel von Mike Johnston. Auf seinem Blog The Online Photographer schlägt er vor, ein Jahr lang mit einer analogen und komplett manuellen Leica M und nur einer einzigen Festbrennweite zu fotografieren - quasi als self-teaching (die Kommentare darunter sind übrigens auch sehr lesenswert):

I suggest shooting with nothing but a Leica and one lens for a year. Shoot one type of black-and-white film (yes, even if you’re completely devoted to color and digital, and hate film and everything it stands for. You don’t have to commit to this forever; it’s an exercise). Pick a single-focal-length 50mm, or 35mm, or 28mm. It doesn’t have to be a “good” lens—anything that appeals to you and that fits the camera will do. Carry the camera with you all day, every day. Shoot at least two films a week. Four or six is better (or shoot more in the spring and fall and less in the dead of summer and winter). The more time you spend shooting, the better. The amount of film you shoot is related but not so important. (Photographing is like jogging: benefit accrues to time spent doing it, not how fast you go or how much ground you cover.) [Dort weiterlesen...]

Ich überlege ernsthaft, diese “Übung” selbst auszuprobieren.

Er erklärt übrigens in einem dazugehörenden Artikel auch gleich noch, warum es unbedingt eine Leica sein sollte: Why it has to be a Leica.

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Ausstellungserie “Wir in Dresden”

Donnerstag, 10. September 2009 17:34

In der Zeit vom 27.7. bis 31.7. 2009 nahm ich diesen Sommer an der 12. Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Dresden des Vereins “Riesa Efau” teil. In der Fotoklasse von Ivan Baschang hieß das Thema “Spuren in Zeit und Raum”, was konkret auf urbane Fotografie in Dresden bezogen war.

Noch nie zuvor in Dresden gewesen, begab ich mich auf die Suche nach Spuren vergangener Zeiten. Auf dem Gelände des Güterbahnhofs wurde ich in einer verlassenen Lagerhalle fündig: Hier gab es unglaublich lebendig wirkende Zeichen früheren Arbeitslebens. Mein Ansatz war es dabei, in einer für mich neuen, recht formalen Bildsprache, einen Ort zu dokumentieren und diesen so vor dem Vergessen zu bewahren.

Die Halle war in mehrere Abschnitte unterteilt, in denen mehrere Beton-Kabuffs zurückgeblieben waren. Welchen Zweck diese früher einmal gehabt haben, ließ sich nicht mehr genau erkennen. Von lebendigem Treiben zeugten jedoch unzählige Reste von Film-, Musik- und Pinup-Postern, aufgehängt direkt neben Arbeitsplänen und Kalendern. Meine kleine Serie zeigt vier dieser Kabuffs, von außen und von innen.

Die Bildserie, die ich “Wir in Dresden” taufte, war zugleich meine erste öffentliche Ausstellung: Gemeinsam mit den Arbeiten der anderen Teilnehmer gab es die Werke in der Zeit vom 07.-20. August 2009 in der Motorenhalle auf dem Gelände des Riesa Efau in Dresden zu sehen. Für alle, die es nicht nach Dresden geschafft haben, gibt es nun eine Online-Version der Fotoserie - auch wenn die Wirkung nicht wirklich an die in einem realen Ausstellungsraum heran kommt. Immerhin kann man sich jedoch einen ganz guten Eindruck verschaffen.

Dazu sei gesagt, dass die Bilder in einem 4×4-Raster gehängt waren, also jeweils vier Fotos zu jedem Kabuff. Unter dem Raster hing ein kleines Foto, das einen Gesamteindruck der Lagerhalle vermittelt. Zudem stellte ich auf den Boden und wie achtlos an die Wand gelehnt ein gerahmtes Pinup-Poster, das ich direkt von vor Ort mitgebracht hatte - ein reales Objekt, sozusagen als Gegenpol zu den Abbildern des dokumentierten Ortes.

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Dresden: Lastkraftwagen aus vergangenen Tagen

Donnerstag, 10. September 2009 10:55

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Mannheim: Industrie-Anlage am Abend

Donnerstag, 26. Februar 2009 22:19

Diese kurze Serie zeigt fünf Langzeitbelichtungen und fällt eher in die Kategorie Cityscapes.

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Mannheim: Quadrate

Montag, 9. Februar 2009 0:36

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Mannheim: Hafen

Sonntag, 8. Februar 2009 23:32

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