Rudi Meisel über Straßenfotografie
Im Zusammenhang mit seiner Ausstellung “Unterwegs in London, 1967-2006″ siniert Rudi Meisel über Straßenfotografie:
Alles zufällig.
Ich lasse mich treiben, bewege mich intuitiv,
ungeordnet und unvorhersehbar, nicht hektisch, nicht aggressiv: flanierend.
Entscheide mich unmittelbar, an Leuten dran zu bleiben, einen ruhigen Moment aufzubauen,
mich im Gleichklang, Gleichschritt, in gleichem Abstand zu bewegen.
Ich sehe, suche, fotografiere zuerst meinesgleichen, erwarte den Zufall. Oft vergebens.
Willy Ronis sagt es treffend: „Ich verhandle mit dem Zufall.“